EWITO Fotografie Thomas Ewinger

Unvergessliche Momente einfangen...

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1 - Geltung / Allgemeines
Die nachfolgenden AGB gelten für alle von EWITO Fotografie Thomas Ewinger (nachfolgend Fotograf genannt) angebotenen Leistungen, Lieferungen und  durchgeführten Aufträge. Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrags bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die hier vorliegenden AGB des Fotografen gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftragsgebers finden keine Anwendung. 

§2 - Vertragsschluss und Vertragsgegenstand
(1) „Fotografien“ im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien usw.). Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem von dem Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von §2 Abs. 1 Ziff. 5 Urheberrechtsgesetz handelt. 

(2) Grundlage der Vertragsbeziehung ist das jeweils vom Fotografen vorgelegte Angebot einschließlich zugehöriger Leistungsbeschreibungen. Das Angebot gilt, soweit darin keine abweichende Frist angegeben ist, für einen Zeitraum von vier Wochen ab Zugang des Angebots beim Auftraggeber.

(3) Mit Annahme des Angebots akzeptiert der Auftraggeber die im Angebot aufgeführten Leistungsinhalte, Preise und die Geltung dieser Geschäftsbedingungen. 

(4) Der Fotograf ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen zur Gestaltung der Fotos gegeben wurden,  hinsichtlich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung frei. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen.

§3 - Pflichten des Auftraggebers
(1) Bei Fotoaufnahmen im Rahmen von Veranstaltungen hat der Auftraggeber dafür Sorge zu tragen hat, dass die teilnehmenden Gäste darüber informiert werden, dass bei der Veranstaltung fotografiert bzw. gefilmt wird. Sollten Gäste dieses nicht wünschen, müssen sie dieses dem Veranstalter mitteilen. Der Auftraggeber hat den Fotografen darüber zu informieren und zudem dafür Sorge zu tragen, dass diese Personen bei Gruppenbildern etc. nicht zu sehen sind. 

Unterlässt der Auftraggeber die vorbeschriebene Information und Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 S.1 lit a DSGVO gegenüber seinen Gästen und dem Fotografen, stellt der Auftraggeber diesen damit von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte bzgl. einer Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts etc. geltend machen.

(2) Sollten neben dem Fotografen weitere Fotografen oder Videografen beauftragt werden, so ist dies spätestens 14 Tage vor der Veranstaltung/Hochzeit dem Fotografen schriftlich mitzuteilen. Außerdem muss der Auftraggeber die Kontaktdaten der anderen Dienstleister zu Verfügung stellen, damit eine Absprache der Arbeit nebeneinander erfolgen kann. Kann hier keine Einigung getroffen werden, so hat der Auftraggeber vorab zu klären, wie die Aufgabenteilung aussehen soll. Eine Reklamation, die auf die andere Fotografen oder Videografen zurückzuführen ist, ist ausgeschlossen, dies gilt auch für fotografierende und filmende Gäste. 

(3) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber. 

(4) Der Auftraggeber verpflichtet sich, etwaige Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach Aufforderung die Aufnahmeobjekte nicht spätestens nach zwei Werktagen ab, ist der Fotograf berechtigt, gegebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern. Transport- und Lagerkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers. 

(5) Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass die für ein Shooting, für eine Hochzeitsreportage oder Produktpräsentation gewünschte Location (bspw. Schloss, Parkanlage, Betriebsgelände) genutzt und dort auch fotografiert werden darf. Der Auftraggeber hat sich insofern um eine entsprechende Einwilligung/Einverständniserklärung des Eigentümers zu kümmern, es sei denn, es wurde etwas anderes schriftlich zwischen den Parteien vereinbart. 

Versäumt der Auftraggeber diese Nachfrage und untersagt der Eigentümer bzw. ein berechtigter Dritter Fotoaufnahmen durch den Fotografen, hat der Auftraggeber sämtliches vereinbartes Honorar zu tragen.

 (6) Der Auftraggeber ist vor, während und nach dem Tier-Shootings für sein Tier verantwortlich. Eventuell auftretende Schäden, die durch das Tier verursacht werden, sind vom Auftraggeber zu tragen. Sollten gesundheitliche Probleme während oder nach dem Fotoshooting auftreten haftet der Fotograf - außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit - nicht. 

(7) Zudem ist der Auftraggeber verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Insbesondere sind etwaige Beanstandungen unverzüglich dem jeweiligen Fotografen zur Kenntnis zu bringen. Unterlässt es der Kunde schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so verwirkt er damit seinen Anspruch auf Minderung der Vergütung. 

 


§4 - Modalitäten der Leistungserbringung
(1) Bei umfangreicheren Aufnahmen bzw. Produktionen wird in ein bis zwei Vorgesprächen der Ablauf zwischen Fotograf und Auftraggeber festgelegt. Bestehen auf Seiten des Auftraggebers bestimmte Wünsche, Vorstellungen in der Bildkomposition oder klare Vorgaben, so sind diese gegenüber dem Fotografen mitzuteilen, damit diese bei der weiteren Planung und in der Umsetzung Berücksichtigung finden können.  

(2) Für den Fall, dass es erforderlich ist, Dritte (z.B. Stylisten, Make-up-Artist, Assistenten) mit hinzuzuziehen, ist der Fotograf berechtigt, diese Dritten im Auftrag und im Namen des Auftraggebers und auf dessen Rechnung zu beauftragen. In diesem Fall kommt kein Vertrag zwischen dem Fotografen und dem Dritten zustande. 

(3) Der Fotograf behält sich sämtliche Rechte an den im Rahmen einer Auftragsabwicklung übergebenen Dokumenten vor. Er ist nicht gehindert, diese Leistungen Dritten anzubieten oder für eigene Zwecke zu verwenden. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, derartige Leistungen gleich in welcher Form, zu nutzen, zu bearbeiten, oder als Grundlage zur Herstellung eigenen Materials zu nutzen. Falls und soweit es nicht zu einer Auftragserteilung kommt, ist der Kunde verpflichtet, sämtliche vom Fotografen vorgelegte Präsentationsunterlagen und Muster unverzüglich zurückzugeben bzw. von vorhandenen Datenträgern zu löschen. Eine unbefugte Weitergabe von Dokumenten an Dritte, deren Veröffentlichung, Verbreitung, Vervielfältigung oder sonstige Nutzung durch den Auftraggeber oder von ihm beauftragter Dritter, verpflichtet den Auftraggeber, unbeschadet sonstiger Ansprüche des Fotogarfen, zur Zahlung des für die betreffenden Unterlagen vorgesehenen Honorars. 


§5 - Nutzung und Urheberrecht 
(1) Dem Fotografen steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrags gefertigten Fotos zu. Urheberrechte sind nicht übertragbar.

(2) Der Fotograf überträgt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotos an seinen Auftraggeber. Dieses beinhaltet die private, nicht kommerzielle Nutzung. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, welches dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist, bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Fotografen. Auch für Veränderung und Weiterbearbeitung (bspw. Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos gilt selbiges. 

(3) Eine kommerzielle/gewerbliche Nutzung der Lichtbildwerke im Nachhinein - gleich welcher Form vorliegend - durch den Auftraggeber selbst oder durch Ditte kann nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Fotografen erfolgen. Dies gilt auch für Bilddateien, welche durch den Auftraggeber oder durch Dritte digital oder anderweitig verändert bzw. verfremdet wurden. Diese weitergehende Nutzung ist dem Fotografen angemessen nach vorheriger Absprache zu vergüten und wird separat in Rechnung gestellt.

(4) Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars an den Auftraggeber über. 

(5) Erteilt der Fotograf die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotos, so kann er verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.

(6) Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial hochauflösend im Format JPG. Die Menge liegt im Ermessen des Fotografen und der Dauer eines Shooting bzw. einer Hochzeitsreportage, sofern nicht durch verbindliche Buchung eines vom Fotografen angebotenen Leistungspakets eine feste Menge als vereinbart gilt. Die Auswahl trifft der Fotograf. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt demnach ohne Gewähr. 

(7) Dem Fotograf wird das Recht eingeräumt, eine Best-of-Auswahl der Bilddateien als Präsentation der eigenen Arbeit zu nutzen, um sie so potentiellen Kunden oder Geschäftspartnern in verschiedenen Formen zu zeigen. Er darf die Bilddateien ohne Einschränkung für seine Internetpräsentation, Werbeunterlagen und Musteralben verwenden. Der Auftraggeber spricht den Fotografen von Rechten Dritter vollumfänglich frei. Der Kunde kann spätestens bei Übernahme der Erstabzüge einer solchen Verwendung der Aufnahmen durch den Fotografen ausdrücklich widersprechen. 

(8) Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte sowie Sonderkonditionen müssen schriftlich vereinbart werden. 

 
§6 - Vergütung und Eigentumsvorbehalt
(1) Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder als Pauschale berechnet. In diesen Beträgen ist nach §19 Umsatzsteuergesetz keine Mehrwertsteuer enthalten. Nebenkosten, wie bspw.  Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten oder Studiomieten sind, soweit nicht anders vereinbart, vom Auftraggeber zu tragen. 

(2) Fällige Rechnungen bzw. ausgewiesene Anzahlungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 14 (in Worten: vierzehn) Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Dem Fotografen bleibt vorbehalten, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben Fotos, Alben, Kunstdrucke etc. Eigentum des Fotografen. 

(3) Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis auf Grundlage eines Zeitrahmens vereinbart war, entsprechend dem zeitlichen Mehraufwand. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein Schaden entstanden ist.

(4) Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

(5) Im Fall einer verbindlichen Reservierung einer Hochzeitsreportage ist eine Anzahlung/Kaution in Höhe von 30% des vereinbarten Honorars als Kaution innerhalb von 7 Tagen zu entrichten. Wird die Anzahlung nicht fristgerecht getätigt, erlischt das Recht auf verbindliche Reservierung. Der Restbetrag wird 30 Tagen vor der Hochzeit fällig.


§7 - Stornierung / Abbruch / Verspätung
(1) Der Auftraggeber kann jederzeit vor Beginn eines Shootings oder einer Hochzeitsreportage vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt muss unter Angabe der Vertragsnummer - zur Vermeidung von Missverständnissen schriftlich - erklärt werden. Maßgeblich für den Zeitpunkt des Rücktritts und damit die Stornierung des Vertrages ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Fotografen.

(2) Tritt der Auftraggeber vom Vertrag zurück oder bricht dieser ein Shooting oder eine Hochzeitsreportage ab, kann der Fotograf angemessenen Ersatz für getroffene Vorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Die Höhe der Rücktrittskosten richtet sich nach dem vereinbarten Auftragswert und wird in der Regel anhand der nachstehenden Prozentsätze ermittelt, es sei denn, dem Fotografen ist ein höherer Schaden entstanden, der auch vom Auftraggeber zu tragen ist.

  • 30% bei Stornierung eines Auftrags bis 1 Tag vor dem eigentlichen Fototermin oder bei Nichterscheinen am Fototermin
  • 30% bei Abbruch eines Auftrags am Fototermin, vorausgesetzt es sind noch keine Bilder vom Fotografen angefertigt worden
  • 100% bei Abbruch eines Auftrags am Fototermin

(3) Eine bereits geleistete Anzahlung/Kaution wird bei einer Stornierung oder Abbruchs des Auftrages vom Fotografen auf die Rücktrittskosten angerechnet und einbehalten. Bucht der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt – innerhalb eines Kalenderjahres- ein gleichwertiges Shooting oder eine Hochzeitsreportage im gleichen Umfang, wird die gezahlte Anzahlung/Kaution darauf angerechnet.

(4) Ausnahmen hiervon sind Stornierungen aufgrund eines schweren Krankheitsfalls der abzulichtenden Person(en) oder bei Todesfall (Familie). Eine Überprüfung / Nachweis der Situation liegt im Ermessen des Fotografen. Die Stornierung ist ohne weitere Kosten möglich. Die Anzahlung/Kaution wird, wie oben beschrieben, einbehalten. Bucht der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt – innerhalb zwei Kalenderjahren - ein gleichwertiges Shooting oder eine Hochzeitsreportage in gleichem Umfang, wird die gezahlte Anzahlung/Kaution darauf angerechnet.

(5) Trifft der Auftraggeber verspätet zum vereinbarten Fototermin ein, so wird die fehlende Zeit von der vereinbarten Aufnahmedauer abgezogen. Es liegt im Ermessen des Fotografen, davon im Einzelfall abzuweichen. 


§8 - Haftung
(1) Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. Für Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts, Negativen oder Daten haftet der Fotograf – wenn nichts anderes vereinbart wurde – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. 

(2) Für Schäden oder Verlust an/von Negativen oder digitalen Bilddaten haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf die geleistete Anzahlung bzw. den Auftragswert.

(3) Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Fotografen ausgeschlossen. 

(4) Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(5) Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann der Fotograf bestimmen.

(6) Die Organisation und Vergabe von Buchungen an den Fotografen, sowohl die Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt. Sollte der Fotograf jedoch auf Grund von Umständen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen), nicht zum vereinbarten Fototermin erscheinen können bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden. 

Sollte es kurzfristig zum Ausfall des Fotografen kommen, so darf der Fotograf in Erfüllung seiner Pflicht zur Erstellung einer Hochzeitsreportage einen Ersatzfotografen engagieren. Sollte der Ersatzfotograf höhere Kosten verursachen, so sind diese vom Auftraggeber zu tragen. Für den Fall, dass der Ersatzfotograf nach Annahme des Auftrages seinerseits absagt, haftet der Fotograf nicht. Sofern der Auftraggeber den Ersatzfotografen nicht akzeptiert, ist dieser berechtigt, die Vereinbarung zu beenden. Im Anschluss erhält dieser die volle Anzahlung zurück. 

(7) Unwesentliche Änderungen im Ablauf oder eine zumutbare Verlegung des Ortes der Fotoaufnahmen berechtigen nicht zur Preisminderung oder zum Rücktritt vom Vertrag. Muss ein Auftrag abgesagt werden, erstattet der Fotograf umgehend bereits gezahlte Beträge. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens von Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen des Fotogarfen.

(8) Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 7 Tagen nach Ablieferung der Bilder beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen.

(9) Für zum Fototermin mitgebrachte Wertgegenstände übernimmt der Fotograf keine Haftung. 


§9 - Datenschutz
Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

 


§10 - Schlussbestimmungen/ Salvatorische Klausel

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

(2) Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

(3) Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

(4) Für den Fall das der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Fotografen als Gerichtstand vereinbart.

  

Stand 01.09.2020 


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